SPIEL ABGESAGT - NEUER TERMIN 5. APRIL 19.30 UHR - Nach den Auftritten gegen Spitzenteams SpVgg Bayreuth (0:3) und zuletzt beim FC Schweinfurt (0:1) gab es zwar für den FC Memmingen zwar Komplimente vom Gegner, aber nichts Zählbares. Was sich nun im Regionalliga-Heimspiel am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen Viktoria Aschaffenburg ändern soll. Auch wenn die Wetterprognosen nicht sonderlich berauschend sind, will Trainer Fabian Adelmann unbedingt spielen. Zum einen, weil seine Mannschaft trotz der Niederlage in Schweinfurt gut drauf sei, es personell besser aussieht und nicht noch eine englische Woche durch einen Nachholtermin dazukommen soll. Memmingen steht zwar nach vor auf dem 14. Tabellenplatz, aber der Vorsprung vor den Relegationsplätzen ist in den vergangenen Wochen auf einen Punkt zusammengeschmolzen. Einige der Konkurrenten haben zudem noch mehr Nachholspiele als der FCM in der Hinterhand. Aschaffenburg steht sorgenfrei mit 39 Zählern auf Rang acht.
Der Gegner: Von der Altersstruktur her ist der Viktoria-Kader gut gemischt. Zu den erfahrenen Kräften zählen Kapitän Daniel Cheron (35), der kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert hat und Benjamin Baier (33), der Zweit[1]und Drittliga-Erfahrung aus Essen und Offenbach mitbringt. Sein Bruder Daniel spielte für den FC Augsburg. Elias Niesigk, einer der Torschützen gegen den FCM im Hinspiel, ist mit sechs Saisontoren der Treffsicherste in der Mannschaft von Trainer Jochen Seitz.
Bisherige Vergleiche: Gegen Aschaffenburg konnte der FCM zuhause noch nie voll punkten. In der Statistik stehen gegen diesen Gegner in den bisherigen Treffen bislang zwei Niederlagen und zwei Unentschieden zu Buche, während auswärts bereits zwei Erfolge gelandet werden konnten. Allerdings nicht im Hinspiel, das vom Ergebnis her deutlich mit 1:4 verloren ging. Aschaffenburg war damals auch beflügelt von dem Flutlicht-Premiere im eigenen Stadion am Schönbusch.
Das FCM-Personal: Die zuletzt gesperrten Lars Gindorf und David Remiger kehren zurück. Timo Gebhart steht wieder im Mannschaftstraining. Torhüter Mustafa Özhitay war nach seiner langen Verletzungspause gerade rechtzeitig wieder fit, als Martin Gruber mit einer Knieverletzung ausfiel. Beim Gegentreffer in Schweinfurt konnte Özhitay nicht viel ausrichten, hielt ansonsten seinen Kasten sauber. Gruber musste Anfang der Woche noch pausieren, wie auch Kapitän Martin Dausch (Muskelfaserriss). Nach Tiziano Mulas feierte mit Altin Maxhuni in Schweinfurt ein weiterer Nachwuchsmann sein Startelfdebüt. Der 19-jährige Abwehrspieler durfte volle 90 Minuten ran.
Zuschauerregelung: Zwar fallen ab Sonntag die Corona-Beschränkungen auch im Sportbereich weg, aber die behördlichen Vorgaben gelten laut FCM für Freitag bedauerlicherweise noch. Das heißt: Zuschauer dürfen nur mit 2G-Regel (geimpft, genesen) oder bis 18 Jahre mit Schultest sowie FFP-Maske eingelassen werden. Karten gibt es ausschließlich im Vorfeld online über Allgäuticket oder die Vorverkaufsstellen, unter anderem der Esso-Tankstelle am Stadion zum Anpfiff. Die Abendkassen bleiben geschlossen.
Der voraussichtliche Kader des FC Memmingen:
Tor: Mustafa Özhitay – Abwehr: Jakob Gräser, Nicolai Brugger, David Remiger ©, Yannick Scholz, Altin Maxhuni, Amer Dedic – Mittelfeld: Nico Fundel, Hasan Akcakaya, David Mihajlovic, Gabriel Galinec, Tiziano Mulas – Angriff: Timo Gebhart, Oktay Leyla, Pascal Maier, Roland Wohnlich, Lars Gindorf, Dominik Stroh-Engel
Verletzt: Martin Dausch, Martin Gruber, Gökalp Kilic.
Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (SV Vilshofen/Niederbayern); Assistenten: Benjamin Mignon, Jonas Kohn.
Foto (C) Siegfried Rebhan
